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The Bikini Diaries Vol. 6: The Feigenbaums: H21

THE BIKINI DIARIES - Im Berliner Salon und Artspace des Münchner Filmemachers und Kurators Ralf Würth und seines Partners Max Weber von der traditionsreichen Galerie MaxWeberSixFriedrich gibt es bei monatlich wechselnden Ausstellungen der Bereiche Malerei, Skulptur und Photographie aktuelle Positionen des Galerieprogramms sowie Neuentdeckungen vom internationalen Kunstmarkt zu sehen.

THE FEIGENBAUMS ist ein international besetztes Künstlerkollektiv um den unter Pseudonym veröffentlichenden amerikanischen Filmschaffenden David Feigenbaum und seiner deutschen Gegenspielerin, der Münchener Malerin, Bildhauerin und Schauspielerin Mela Feigenbaum. Kein anderes Mitglied der Gruppe tritt mit seinem Klarnamen öffentlich in Erscheinung. Alle Werkgruppen entstehen als Collaboration.



H21- DIE AUSSTELLUNG

Die Leinwände, Dioramen, Photographien und filmischen Installationen der Künstlergruppe, die im deutschen Kunstmarkt exklusiv von der Galerie MaxWeberSixFriedrich repräsentiert sind, speisen sich in H21 ausschließlich aus dem Themenfundus der Frontfrau: Erlebnisse, Reflexionen, Erfahrungen, mal vordergründig, mal ganz offensichtlich auf fast beklemmende Intensität verdichtet. Willkommen im wilden Leben der talentierten Mrs. Feigenbaum, einem schrägen Spielplatz der schwarzen Romantik. Ein zaubertrickhaftes Daumenkino, eine eklektisch verdichtete Bühnenschau des Absurden.

SPECIAL APPEARANCES:
PRADA MEINHOF UND AUGUST FEIGENBAUM

Das Berliner Elektro-Rockpunk Dou Prada Meinhoff, bestehend aus Rene Riewer und Christin Nichols, hat sich vor einem Jahr zusammen getan, um Ihre Musik und schlechten Einflüsse unter Volk und Jugend zu bringen. Geprägt von altem deutschen Hip-Hop, über Peaches, den goldenen Zitronen, Hole und Kurt Weil, bis John Fusciante , Suzie Quatro und Kraftwerk - die Sängerin und der Bassist bringen einen Sound zusammen , den es in dieser Weise und auf deutsch gesungen sicher noch nicht gibt. Und wenn doch, dann ist es Prada Meinhoff auch egal. Hauptsache es brennt.

August Feigenbaum hat sich mehrere Jahre in Mosambik und Nigeria aufgehalten. Dort wurde er in die Kunst des Afrobeat eingeführt und studierte anschließend drei Jahre an der Universität von Lagos neuere afrikanische Kulturgeschichte. Im Bikini Berlin führt er uns musikalisch durch die Zwischenzeit von der Unabhängigkeit der Subsahararegion bis zum Beginn der schwarzafrikanischen Bürgerkriege.

The Bikini Diaries Vol. 5: Philipp Stähle

THE BIKINI DIARIES - Im Berliner Salon und Artspace des Münchner Filmemachers und Kurators Ralf Würth und seines Partners Max Weber von der traditionsreichen Galerie MaxWeberSixFriedrich gibt es bei monatlich wechselnden Ausstellungen der Bereiche Malerei, Skulptur und Photographie aktuelle Positionen des Galerieprogramms sowie Neuentdeckungen vom internationalen Kunstmarkt zu sehen.
Kunstsinnige Kreative, Journalisten, Musiker, Designer und Filmschaffende treffen hier auf Sammler, Künstler, Kuratoren.

Die Finissage und Closing Party findet am Freitag, den 16.09.2016 während der Berlin Art Week statt.

Die Ausstellung Genie & Handwerk ist Problem inklusive Lösung, systematisches Chaos, kalkuliertes Glücksspiel. Der Titel ist eine Hommage an die gleichnamige Band, verweist außerdem auf Fragen künstlerischer Produktion und gesellschaftlicher Verfassung. Philipp Stähle zeigt eine ortsbezogene Installation, in der Malerei in Wechselwirkung mit ihrem Entstehungsprozess tritt und sich im Raum mit Texten und Objekten vernetzt.



Der in München lebende Maler, Philipp Stähle, gehört zur letzten Generation an der Schwelle zum "Digital Native": sozialisiert in der klassischen Medienlandschaft, ausgespuckt in ein global-digitales Koordinatensystem, welche alle Mechanismen der klassischen Entwicklungsszenarien außer Kraft gesetzt hat. Als Tafelbild, aber auch medienübergreifend, verarbeitet er die Zerrissenheit zeitgenössischer Lebensentwürfe, die zwischen libertärer Selbstverwirklichung und neubürgerlichem Sicherheitsstreben, privatem Kokon und optimierter Außendarstellung in den Echokammern des Internets fahrig hin- und herpendeln. Der Philosoph unter den Jungen Deutschen Malern spielt mit dem Formenvokabular einer neuen Spießigkeit und setzt Nestbau, Häuschen, Bier und Schach in einen ironischen Dialog mit den vermeintlichen Errungenschaften unserer Zeit: Coffee to go, Smartphone und E-Zigarette. Stähle bespielt die ganze Klaviatur künstlerischen Ausdrucks und erweitert seine Malerei in Objekten, Assemblagen, Lyrik, Musik und Interventionen.

The Bikini Diaries Vol. 4: Jun Lee, Lola Sprenger, Frank Moll

Mit der Reihe THE BIKINI DIARIES bespielt das sachsen-anhaltinische Kunstmuseum Humboldt-Schloss seinen Showroom in der Berliner City West. In monatlich wechselnden Soloshows zeigt das Team um den Münchner Filmemacher und Kurator Ralf Würth sowie Max Weber von der traditionsreichen Galerie MAX WEBER SIX FRIEDRICH Auszüge aus aktuellen Positionen der Bereiche Photographie, Malerei und Skulptur.

The Bikini Diaries Vol. 3: Manuel Eitner - Ausgezogen

Mit der Reihe THE BIKINI DIARIES bespielt das sachsen-anhaltinische Kunstmuseum Humboldt-Schloss seinen Showroom in der Berliner City West. In monatlich wechselnden Soloshows zeigt das Team um den Münchner Filmemacher und Kurator Ralf Würth sowie Max Weber von der traditionsreichen Galerie MAX WEBER SIX FRIEDRICH Auszüge aus aktuellen Positionen der Bereiche Photographie, Malerei und Skulptur.
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Im Juli 2016 zeigt das umtriebige Duo einen spannenden Querschnitt der Arbeiten von Manuel Eitner, einem der passioniertesten Collagisten des Kunststandortes Deutschland. Akribisch dokumentiert und seziert Eitner Memorabilia aus der Hochzeit der Lichtspieltheater sowie dem Archiv der Süddeutschen Zeitung, um sie in kühnen Bedeutungszusammenhängen neu zu ordnen, ineinander zu schieben, partiell ab zu zeichnen oder zu übermalen. Die so entstehenden Transformationen erschaffen widersprüchliche Blickräume, lassen sich als verzerrte Abbreviaturen der Mythen, Irrungen und Traumata unseres Zeitalters verstehen.

Jede menschliche Gemeinschaft handelt in einem Wechselspiel von Wissen und Nichtwissen. Sie trifft Entscheidungen angesichts beruhigender Erfahrungswerte und beunruhigender Ungewissheit. Im 21. Jahrhundert radikalisiert sich dieses Verhältnis von Macht und Ohnmacht. Vor allem die sich beschleunigende Verfügbarkeit von Bildern lässt eine Wissenskultur nie dagewesenen Ausmaßes entstehen – und damit gleichzeitig auch eine Kultur des Halbwissens und Unwissens. Ausgestattet mit immer feineren technologischen Instrumenten zur Welterfassung sind wir mehr denn je darauf angewiesen, unsere ureigenen sinnlichen Fähigkeiten zu schärfen, um der Fremdbestimmung zu entgehen und das Augenmaß nicht zu verlieren.

Seismografisch scheinen die Collagen und Montagen von Manuel Eitner auf diese Situation zu antworten, sie umspielen Möglichkeiten und Gefahren einer grenzenlosen Bilderfahrung. Der Künstler nähert sich der Welt, indem er die Bilder, die wir uns von ihr machen, befreit von einseitigen Zuordnungen, von banalen und naheliegenden Kontexten. Seine bisweilen bestürzende, aber stets anregende Sichtweise setzt vermeintlich unerschütterliche Regeln außer Kraft und lässt die letztlich unbeantwortbaren Dimensionen unserer Existenz geheimnisvoll aufleuchten.


Max Weber from MaxWeberSixFriedrich and Ralf Würth from its Collaboration-Partner Kunstmuseum Humboldt-Schloss cordially invite you to participate in the third session of THE BIKINI DIARIES, a salon-style get together of friends of arts – this time with the extraordinary work of keen German Collagist Manuel Eitner. This monthly art show format highlights discoveries in paintings, sculptures and Fine Art Photography. Explore contemporary arts through a new lens and join our casual roof garden receptions with people from the creative industries, writers, thinkers and makers in the field.

Every human community is concerned with the interplay of knowledge and ignorance. It reaches its decisions based on reassuring experiences and unsettling uncertainties. In the 21st Century this relationship of power and powerlessness has been radicalized. Above all, the accelerated availability of images has given rise to a culture of knowledge on a previously unprecedented scale –and at the same time to a culture of half-knowledge and ignorance.
Equipped with ever more refined technological tools and instruments to capture the world we have become reliant on sharpening our innate sensual and perceptional skills more than ever, in order to avoid being dominated by others and not to lose our sense of proportion.

The collages and montages by Manuel Eitner seem to respond seismographically to this situation; they play with possibilities and risks of unlimited visual experiences. The starting materials for these works are illustrations found in magazines as well as old film lobby cards and posters from a movie theatre which have been carefully selected by the artist in order to then disassemble them boldly, to rearrange, partially re-draw or paint over them. The resulting transformations create inconsistent perceptions and perspectives and can be understood as distorted abbreviations of the myths, trials and traumas of our age.

Manuel Eitner approaches the world by releasing the images we make of it from partial classifications and one-sided attributions, from banal and obvious contexts. His, at times distressing, but always stimulating perspective suspends supposedly unshakable rules and mysteriously illuminates the ultimately unanswerable dimensions of our existence.

The Bikini Diaries: M X M

Mit der Reihe THE BIKINI DIARIES bespielt das Museums-Startup KMH nach Eröffnung des Stammhauses in Sachsen-Anhalt den Flagship-Showroom in der Berliner City West. In monatlich wechselnden Soloshows zeigt das Team um den Münchner Filmemacher und Kurator Ralf Würth sowie Max Weber von der traditionsreichen Galerie MAX WEBER SIX FRIEDRICH Auszüge aus aktuellen Positionen der Bereiche Photographie, Malerei und Skulptur.

Im Juni 2016 treffen mit Manuela Xavier aus Portugal und Katharina Lehmann aus Russland 2 Protagonistinnen des Künstler-Werkbunds 1791 aufeinander, die sich beide im Grenzgebiet von Malerei und Objektgestaltung verorten lassen.

Die Bildhauerin und Malerin Xavier arbeitet in der Tradition der monochromatischen Malerei, ist sowohl vom abstrakten Expressionismus wie auch vom Minimalismus beeinflusst. Intuitiv wechselt sie zwischen rauen und glatten Fächen, Ruhe und Rhythmus hin und her, um das zentrale Element ihrer Serien - das Licht - in die vorgegebenen Bahnen zu zwingen.

Katharina Lehmann bricht mit ihrer ureigenen Technik des Thread-Drip-Painting jedes Dogma der abstrakten Zirkel. Sie wickelt Kilometer von acrylgetränktem Faden zu einer abstrakten Galaxie aus Netzwerk-Hubs. Dabei entstehen dichotomische Strukturen eines Planquadrats, welches dem Betrachter Interpretationsspielräume gewährt.